Anzeige

Sie befinden sich hier: tanzfm.de / CD-Tipps

CD-Tipps

Hier gibt es in wöchtentlich Tipps zu tanzbaren Alben und Soundtracks. Die Alben kommen nur in unsere Auswahl, wenn auch mindestens fünf Songs tanzbar sind.

Fragen, Anregungen, Vorschläge? Dann schreibt uns einfach.
Wir freuen uns drauf!

 


Jack Johnson – To the sea (2010)

Jack Johnson To the sea

Nach einjähriger Ruhepause, in der Jack Johnson Inspiration für sein neues Album gesammelt hat, erscheint das Album „To the sea“. Der Hawaiianer besitzt nicht nur die Fähigkeit ein guter Surfer zu sein, sondern verwandelt jedes Album zu einem Absatzschlager. Nachdem sein erstes Album Brushfire Fairytales 2001 erschien, stieg seine Bekanntheit enorm.

Auch das aktuelle Album verspricht Fans wieder den üblichen Gitarren-Sound. Diesen Sound haben wir einem Unfall Jacks zu verdanken. In dieser Pause konnte er seinem Lieblingshobby – dem Surfen – nicht nachgehen und erlernte das Gitarre spielen.

Allerdings unterscheidet sich der Sound nicht erheblich von dem der vorherigen Alben. Für Tanzfans sind einige schöne ChaCha-Titel mit dabei. Auch ein West-Coast-Swing hat sich mit eingeschlichen. Auf jeden Fall ist das Album etwas für einen gemütlichen Grillabend auf der Terasse!

Tanzbare Titel:
You And Your Heart (RB/CC), At Or With Me (CC), From The Clouds (CC), Pictures Of People Taking Pictures (CC), The Upsetter (RB), No Good With Faces (WCS).

Rhythms del mundo - Revival

Rythms del Mundo - Revival

 

Rythms des Mundo-Alben gehören wohl zu den Alben, auf die jeder tanzbegeisterte Musik-Hörer sehnsüchtig wartet.

Nach den Alben "Cuba", "Aleman Site" und "Classics" folgt nun das "Revival"-Album, welches nach dem Hauptziel von RDM benannt ist. Nämlich der Wiederbelebung (Revival) von alt-bekannten Songs. Einen roten Faden, wie beispielsweise bei Aleman Site sucht man vergebens. Bunt gemischt wurden Songs aus den 60ern mit Rap Versionen von 70er Klassikern bis hin zu Cover-Versionen von Rock-Hits.

 

Besonders auffallend ist die übermäßige Anzahl an Cha-Cha-Cha's. Wer also auf ein Salsa-Album gewartet hat, wird etwas enttäuscht. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, denn die Titelauswahl zeichnet sich durch ihre Einzigartigkeit aus.

Beispielweise ist der erste autorisierte Remix des Bob Dylan-Klassikers "A Hard Rain's A Gonna Fall" (WW) auf diesem Album vertreten. Es folgen zwei Cover-Songs der 60-Hits "Chain of Fools" und "Under the Bootwalk" - zwei Absolut-Klasse Cha-Cha-Cha's. Ein äußerst beliebter Vertreter der RDM-Serie ist erneut auf die Platte geschoben worden. Clocks/Relojes ist ein Remake von Coldplays Latin-Version auf der "Cuba". Nach gut einer Minute fällt dem Höhrer auf, dass der Song um Latin-Parts (gesunden von Lele) erweitert wurde.

 

Weitere tanzbare Titel:

Groove Armada - Superstylin’, CC

Gorillaz - Feel Good Inc., CC

Dizzee Rascal - Holiday, SL

Green Day - I Fought The Law, Sl

Bob Dylan - A Hard Rain's A Gonna Fall, WW

Bebe - Smells Like Teen Spirit, CC

Afrique - Yele Daya (Football Crazy), MER

Franz Ferdinand - The Dark Of The Matinee, CC

KT Tunstall - Somebody To Love, CC

Coldplay & Lele - Clocks/Relojes, CC

Shanade - Chain Of Fools, CC

dAugusto Enriquez - Under The Boardwalk, CC

Zucchero - Baila, CC

 

Plan B – The Defamation Of Strickland Banks (2010)

The Defamation Of Strickland Banks

Die erste Frage ich mir beim Hören des Titels “She said” gestellt habe: Singt das jetzt ein Mann oder eine Frau? Wieder so ein Mika-Verschnitt? Aber nach 15 Sekunden war ich überzeugt: Das ist eine komplett andere Musikrichtung und eine coole Idee.
Plan B mischt ein wenig Soul mit Funk und Pop. Die Band kommt aus Großbritannien und ist dort schon seit 2006 bekannt. Mit ihrer Singleauskopplung von „She said“, werden sie in den letzten Wochen auch in Deutschland immer bekannter.

Wenn ich hier von einer Auskopplung spreche, dann meine ich nicht nur die Auskopplung eines Songs aus dem Album, sondern in diesem Fall aus einer Geschichte. Das Album „The Defamation Of Strickland Banks“ erzählt eine Geschichte eines fiktiven britischen Sängers, der die kompletten Höhen und Tiefen des Lebens durchmacht. Von einem Hoch in der Liebe über eine ungerechtfertigte Verhaftung und Einlieferung ins Gefängnis zum Konzerterfolg.

Den früheren Hip-Hop Einfluss des Frontsängers fällt vor allem in den Titeln „Darkest Place“ und „What Yo Gonna Do“ ins Auge. Diese sind mit dem Titel „I Know A Song“ auch die einzigen nicht tanzbaren Titel! Ein absolutes „Must-have“ für jeden Tanz-Fan.

Tanzbare Titel:

Writing's On The Wall, The Recluse, Prayin' (CC)

Free (DF)

Stay Too Long, She Said (JI)

Love Goes Down, Welcome To Hell, Hard Times, Traded In My Cigarettes (RB)

Amanda Jenssen - Happyland (2009)

Amanda Jenssen - Happyland CD Cover

 

Musikalischen Stoff für eine Kursstunde mit Grundlagen in Standard und Latein bietet „Happyland“ definitiv. Die Schwedin Amanda Jenssen schlägt mit ihrem Debutalbum ein musikalisches Rad mit einer Mischung aus Retro- und modernen Pop-Rhythmen. Der Titel "Our-Time" beispielsweise tanzt stilistisch komplett aus der Reihe.

Zugegeben: Zum Tango tanzen ist das Stück wirklich etwas langsam und für Anfänger vielleicht auch undeutlich, es überzeugt aber durch Ausgefallenheit, welche im Tangobereich erfahrungsgemäß gerne gewünscht ist.

"The Rebounder" bietet den typischen „Ohrwurm-Quickstep-Sound“. Gute Laune und spritzige Tanzatmosphäre garantiert! Dieses Stück erinnert ein bisschen an Lily Allens – „Not fair“.

Auch der Song „Charlie“ sticht heraus. Er lockt mit einem typischen Swing-Beat durch die Bassline zum slowfoxen.

Wer seine Standard-Runde nun abrunden möchte, kann dies mit dem Wiener Walzer „I choose you“ tun, denn der ist ausgesprochen gemütlich und lädt zum Schweben ein, sowohl gedanklich als auch tänzerisch.

Weitere tanzbare Titel:

Happyland (JI), Save me for a day (JI), Morning Light (JI), Common Henry

(JI), Borderline (JI).